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"M3-Online", die Internet-Distribution bayerischer Medienzentren

siehe weiter unten: Nutzung von M3-Online

M3-Online
ist der Online/Downloaddienst für Bildungsmedien bayerischer Medienzentren unter dem Internet-Recherchemodul "WebMerkur".



Seit neuestem gehen Medienzentren daran, ihr Medienangebot auch als Online-Medien über das Internet verfügbar zu machen. Dazu baute IPSV/DR-SoftwareEntwicklungen seine Internet-Plattform und das Recherchesystem WebMerkur entsprechend aus.

Bei Online-Medien handelt sich hierbei um didaktisch strukturierte Medienpakete, die in den Ausleiharchiven der Medienzentren auch als DVDs vorhanden sind. Mittlerweilen stehen eine Vielzahl von Unterrichtsfilmen als Online-Medien in guter Qualität zur Verfügung. Dieses Angebot wird somit künftig bei den Medienzentren je nach Ausstattung mit Geldmitteln im größeren oder kleineren Umfang verfügbar sein.

Hat ein Medienzentrum für ein Online-Medium eine Lizenz erworben, kann dieses für den Download durch Aufnahme in den Online-Katalog WebMerkur verfügbar gemacht werden. Es wird auf der Internetplattform von M3-Online für den Einzugsbereich (Landkreis) des Medienzentrum freigeschaltet.
Im Online-Katalog WebMerkur werden die Online-Medien mit den Medienartenkennziffern 49 (Online-Schulfernsehen), 55 (Online-Medium), 56 (Online-Medienmodul), 57 (Online-DVD) ausgewiesen und WebMerkur erstellt automatisch das Download-Bild zum Online-Menü.
Mit einem speziellen Komprimierungsprogramm kann auch der komplette Medien-Ordner für den Download gezippt werden.
Die Vorschau-Funktion ermöglicht es  jederm, bereits vor dem Donwload den Film bzw. Filmteile zu sichten.

Sollten zu diesem Medium auch noch Zusatzmaterialien vorhanden sein, so wird dies durch einen kleinen Ordner am Zeilenende aufgezeigt. Über dieses link-hinterlegte Bild kann auf das entsprechende Material zugegriffen werden.

Der Zugriff zu dem Online-Medien ist allerdings nicht jedem möglich, denn der Download ist passwortgeschützt, d.h. nur ein vom Medienzentrum zugelassener Kundenkreis kann auf die Online-Medien zugreifen und sie herunterladen.
Nach der Passwortabfrage erscheint das Hauptmenü des Online-Mediums, das eine Auswahl von Angeboten von verschiedenen Medien zu dem Themenkomplex aufzeigt. Es kann nun entweder der gesamte Unterrichtsfilm (Laufzeit ca. 20 Minuten) heruntergeladen werden oder/und auf Ausschnittsfilme (Laufzeit 2-5 Minuten) und Bilder bzw. Informationstexte zugegriffen werden, um sie ebenfalls auf den eigenen PC zu holen.

Die Filme selbst sind verschlüsselt und zeitcodiert. Der Film kann deshalb nur mit der speziellen Software "M3-Online" (siehe oben) in Verbindung mit dem VLC media player abgespielt werden. Die Zeitcodierung erlaubt die Abspielung des Filmes nur für eine bestimmte Zeit (derzeit 28 Tage). Nach dieser Zeitspanne ist das Medium nicht mehr abspielbar und muss erneut heruntergeladen werden.
Die nötige Abspielsoftware, M3-Oline und VLC media player, können über eine Schaltfläche des Online-Katalogs WebMerkur des Medienzentrums auf den eigenen PC geholt werden. Es gibt hierzu auch eine Stick-Version.

Der Vorteil von Online-Medien liegt auf der Hand. Ist dieses Medium doch jederzeit verfügbar. Das leidige Problem, dass zu ganz bestimmten Zeiten Medien an den Medienzentren nicht zu haben sind, da sie bereits ausgeliehen sind, ist damit entgültig vorbei. Der Lehrer kann sich das Medium bereits zu Haus über die Vorschaufunktion ansehen, es bei Gefallen herunterladen, es in seinen Unterricht einplanen und auf dem USB-Stick mit in die Schule nehmen.

Selbstverständlich ist es nötig, dass in der Schule entsprechende Abspielgeräte (Beamer, PC) zur Verfügung stehen, was aber immer häufiger der Fall sein dürfte. Die Verfügbarkeit eines DSL-Zugangs ist natürlich auch von Vorteil, denn nur so ist der Unterrichtsfilm innerhalb kürzester Zeit aus dem WEB gesaugt.

Den allseits zur Verfügung stehenden Online-Filmen wird die Zukunft gehören, zumal für die Schulen keinerlei zusätzlichen Kosten anfallen, soweit nicht die Lizenzgebühren auf die Schulen umgelegt werden. Aber auch die Zeiten des örtlichen Medienarchivs an den Medienzentren sind damit noch nicht abgelaufen. Auch weiterhin wird es für die nächsten Jahre ein Zentralarchiv für Unterrichtsmedien geben müssen, bis sich die Technik entgültig durchgesetzt haben wird.





1. Das Medienzentrum sendet an uns die 5-stelligen Kundennummer ihrer Online-Kunden. Wir erstellen auf dem M3-Online-Server die Kundenzugangsdaten (Kennung, Passwort) und senden diese an das Medienzentrum zur Verteilung an ihre Kunden zurück.
2. Das Medienzentrum erwirbt bei den verschiedenen Anbietern Online-Lizenzen und meldet diese an uns.
3. Das Medienzentrum erhält von uns die entsprechenden Datensätze mit den Donwload-Verlinkungen, um sie in ihr Medienverwaltungsprogramm Media 3 zu importieren.
4. Wir schalten die Online-Medien für das Medienzentrum frei.
5. Das Medienzentrum aktualisiert mit ihren M3-Online-Daten ihren WebMerkur, um diese im Online-Katalog für ihre Kunden verfügbar zu machen.
6. Die Kunden laden sich über WebMerkur die nötige, kostenlose Software M3-Online mit VLC media player herunter und installieren diese auf dem PC oder einem USB-Stick.
7. Nun können die Kunden die freigeschalteten Online-Medien herunterladen und sichten.
8. Das Medienzentrum kann jederzeit über eine Reportfunktion die vorgenommenen Downloadvorgänge nach Kunden und Medien aufgeschlüsselt erstellen und herunterladen.

Hinweis: Für Medienzentren, die nicht das Medienverwaltungsprogramm Media 3 nutzen, übernehemn wir gegen eine kleine Gebühr auch gerne die Datenpflege und das Datenupdate für Webmerkur.

Siehe auch:

PDF-Flyer "M3-Online" 
DOC-Flyer "M3-Online"
Beispiel einer Nutzerordnung für den Download von Online-Medien (MZ Amberg-Sulzbach)


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